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| Keine Abmahnungen in Deutschland |
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24.12.2009 um 14:39 Uhr - TeQu!La
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![]() Was noch in Übersee den Spielern von Modern Warfare 2 Probleme bereitet hat, scheint hierzulande kein Thema zu sein: Zahlreiche amerikanische Spieler bekamen per Post von ihren Internetprovider Abmahnungen, weil sie unerlaubt einen Spieleserver über ihre Privatleitung betrieben. Grund dafür war, dass von Infinity Ward im aktuellen Call of Duty Titel neu eingeführte Peer-to-Peer-System. Droht nun den deutschen Pixelsoldaten ein ähnliches Schicksal? Die Kollegen von DerWesten.de und von der CoDInfobase haben bei hiesigen Anbietern mal nachgehakt und folgende Antworten bekommen: Von KabelBW erhielten sie z.B. folgendes Statement: "Um es kurz und klar zu sagen: Bei Kabel BW gibt es keinerlei technischen Maßnahmen, die Internet-Traffic einschränken - auch in den von Ihnen beschriebenen Einsatzbereichen. Wir wissen, dass viele Gamer und Poweruser neben den hohen Bandbreiten bis zu 100 MBit/s vor allem auch die guten Ping-Zeiten im Kabel zu schätzen wissen. Lediglich der kommerzielle Serverbetrieb wird über unsere AGBs ausgeschlossen. Und dies trifft in dem von Ihnen beschriebenen Fall ja nicht zu." Auch die Telekom, ihres Zeichens einer der größten Internetprovider Deutschlands, schaffte auf eine Anfrage Klarheit: [...] nach Rücksprache mit unserer Group Legal Affairs können wir Ihnen mitteilen, dass es in den Tarifen der Deutschen Telekom AG keine Regelung in den AGB oder Leistungsbeschreibungen gibt, die das Betreiben eines Servers verbietet. Zumindest solange es in einem privaten Nutzungsprofil geschieht. Bedingt durch die dynamische IP und die Zwangstrennung nach 24 Stunden ununterbrochener Einwahl sind die Call & Surf oder Entertain-Produkte auch nicht wirklich geeignet zum Betrieb eines Servers. Sie müssen beim Multiplayer-Spielen von "Call of Duty: Modern Warfare 2" über einen Anschluss von T-Home demnach keine rechtlichen Schritte befürchten. Auch wenn dazu jetzt nicht von jedem hiesigen Provider solch ein Statement vorliegt, brauchen wir uns anscheinend keine Sorgen zu machen, dass es uns so ergehen könnte, wie den amerikanischen Gamern. |
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